Unser Familienunternehmen
Die Korth Kristalle GmbH ist ein Familienunternehmen mit hochqualifizierten Mitarbeitern.
Gegründet wurde der Betrieb 1949 durch den Physiker Dr. Karl Korth, der an der Universität Göttingen zu den Kristallzüchtern der ersten Stunde in Europa gehörte. Heute wird das Unternehmen in zweiter und dritter Generation geführt. Seit damals ist bei uns einiges passiert! Wir haben uns stetig weiterentwickelt, unsere Räumlichkeiten und Möglichkeiten erweitert und viel investiert: So können wir uns Ihnen heute als ein modernes, technisch hoch ausgestattetes und globales Unternehmen präsentieren – das seinen Wurzeln und Grundsätzen aber immer treu bleiben wird.
Ein Überblick über unsere Unternehmensgeschichte
| 1949 |
Gründung des Unternehmens in Kiel (Schleswig-Holstein) durch den Physiker Dr. Karl Korth. |
| 1962 | Umzug in ein neues Betriebsgebäude im Gewerbegebiet „Am Jägersberg“ am Kieler Flughafen. |
| 1968 | Sohn Jörg U. Korth tritt nach Abschluß seines Chemiestudiums in die Firma ein. |
| 1972 | MERCK übernimmt die Firma und schafft so notwendige Kapazitäten für Forschung und Entwicklung. |
| 1974 | Erweiterungsbau mit klimatisierten Polierräumen. |
| 1975 | Erwerb von zusätzlichen Bridgman-Stockbarger ist ein Verfahren nach Percy Williams Bridgman und Donald C. Stockbarger zum Herstellen großer Einkristalle, wie Fluoride aber auch Silizium oder Galliumarsenid. Ein Schmelztiegel mit Rohstoffpulver wird in einen Ofen mit einem thermischen Gradienten eingeführt. Im Ofenbereich mit höheren Temperaturen wird der Rohstoff aufgeschmolzen. Bei der Überführung des Tiegels in den kühleren Bereich und Abkühlung unter die Schmelztemperatur beginnt die Kristallisation. Aus den gebildeten Keimen wachsen die am schnellsten, die entlang der Tiegelachse orientiert sind. Um diese „geometrische Auslese“ zu beschleunigen, verwendet man spezielle Züchtungstiegel, die eine Einengung im unteren Teil haben.- und Vorschmelzöfen für die Züchtung von Fluoridkristallen. |
| 1983–1985 | Ankauf eines neuen Grundstückes mit Gebäuden in der Nachbarschaft. Verlagerung der Kristallzüchtung in das neue Gebäude und damit Trennung von der optischen Fertigung. Züchtung der ersten großen BaF2-Kristalle mit einem Durchmesser von 150 mm. Aufbau von weiteren kleineren und mittelgroßen Öfen für BaF2-Projekte (Szintillatoren). Investition in neue Maschinen für die Bearbeitung großer BaF2-, CaF2-Kristalle u.a. |
| 1987 | Fertigung von Strahlteilern durch Polierfräsen. |
| 1988 | Beginn des Ausbaus der Produktionskapazitäten für Fluoridkristalle (BaF2) für das TAPS-Projekt (Szintillatoren). Aufbau neuentwickelter Öfen und Steuerungseinrichtungen. |
| 1989 | Neuer Kyropoulos-Ofen zur Entwicklung von hochreinen Salzkristallen für CO2-Laserapplikationen. |
| 1990–1992 | Verbesserung der Transmission der Fluoridkristalle für Excimerlaseranwendungen. |
| 1993 | Übernahme des Unternehmens von MERCK durch Jörg U. Korth (MBO). Gründung der KORTH KRISTALLE GMBH. |
| seit 1994 | Verbesserung der Qualität der Fluoridkristalle. |
| seit 1995 | Entwicklung von CaF2-Kristallen für die Mikrolithografie für 193 nm. Teilnahme an verschiedenen EU-Projekten zur Weiterentwicklung von Kristallen für den UV-Bereich Ultraviolette oder UV-Strahlung, auch ultraviolettes Licht oder UV-Licht ist für den Menschen nicht sichtbar. Die Bezeichnung ultraviolett (etwa „jenseits von Violett“) rührt dabei daher, dass das UV-Spektrum, das denn Wellenlängenbereich von 15 nm-400 nm umfasst, mit etwas kürzeren Wellenlängen als jenen beginnt, die der Mensch gerade noch als Farbe Blauviolett wahrzunehmen vermag.. Züchtung von großen Fluoridkristallen mit ø 210 mm und verbesserter Qualität: LiF, BaF2, MgF2 und CaF2 u.a. (NaF, SrF2 mit ø 150 mm). Investition in Maschinen zur Kristallbearbeitung sowie in Messgeräte zur Charakterisierung der Kristall- und Oberflächenqualitäten. |
| 2004 | Anke und Hauke Korth übernehmen in dritter Generation gemeinsam mit ihrem Vater Führungspositionen. |
| 2006 | Neuer Züchtungsprozess für KRS-5 Kristalle. Zertifizierung nach ISO 9001:2000. |
| 2007 | Einrichtung einer neuen optischen Werkstatt für die Herstellung von Linsen sind optische Bauteile mit zwei lichtbrechenden Flächen, von denen
mindestens eine Fläche konvex oder konkav gewölbt ist. Die wichtigste
Eigenschaft einer Linse oder eines Linsensystems ist die optische Abbildung.
Die wesentlichste Größe einer Linse ist die Brennweite, d.h. der Abstand
von Brennpunkt bzw. Brennebene zur Linse. Bei den einfachsten Linsen sind die
beiden optisch aktiven Flächen sphärisch. Das heißt, sie sind
Oberflächenausschnitte einer Kugel. Daher kann man diesen Flächen
Krümmungsradien zuordnen. Man unterscheidet Sammellinsen (zwei konvexe Flächen
oder mit einer konvexen und einer ebenen Fläche; ein Bündel parallel zur
optischen Achse verlaufender einfallender Lichtstrahlen wird idealerweise in
einem Punkt, dem Fokus oder Brennpunkt, gesammelt) und Zerstreuungslinsen (mit
zwei konkaven Flächen oder mit einer konkaven und einer ebenen Fläche; ein
Bündel von einfallenden Parallelstrahlen läuft scheinbar von einem Punkt auf
der Einfallseite des Lichts auseinander). in großen Stückzahlen sowie für die Montage von IR-Objekten. |
| 2009 | 60jähriges Firmenjubiläum von Korth Kristalle. |

