Korth Kristalle GmbH
1: BaF2-Szintillatoren | 2: Dachkantprisma aus MgF2 | 3: Zylinderlinse aus CaF2

Individuelle Sonderbauelemente

Neben einer Vielzahl an Standardoptiken fertigen wir selbstverständlich auch Sonderbauelemente nach individueller Kundenspezifikation an, z. B. Szintillationsdetektoren sind auf der Szintillation basierende Messgeräte zur Bestimmung der Energie und der Intensität von ionisierender Strahlung. Die Szintillationsmessung ist eine der ältesten Messmethoden zum Nachweis von radioaktiver oder Röntgen-Strahlung. Im Kopf des Messgerätes befindet sich ein gegen äußeren Lichteinfall (und Feuchtigkeit; z.B. bei Verwendung von sehr hygroskopischem Natriumiodid) geschützter Szintillator, in dem durch die ionisierende Strahlung ein Lichtblitz ausgelöst wird. Dieser sehr schwache Lichtblitz setzt aus der Photokathode des dahinter angebrachten Photomultipliers Elektronen frei (Photoeffekt), deren Anzahl durch einen Stromimpuls messbar ist. Einsatzgebiete finden sich in der Nuklearmedizin (Positronen-Emissions-Tomographie: PET), Teilchenphysik, in Elektronenmikroskopen oder in Röntgenscannern in Sicherheitssystemen für den Einsatz in Kontrollscannern und medizintechnische Komponenten wie Röntgen-Monochromatoren Elektromagnetische Strahlung ist ohne Behandlung – bedingt durch ihre Genese – polychromatisch, also aus verschiedenen Wellenlängen zusammengesetzt (poly = viel). Bei der Verwendung eines Monochromators (griech.: mono = ein + chroma = Farbe) wird der unerwünschte Anteil der Strahlung absorbiert oder abgelenkt und eine bestimmte gewünschte Wellenlänge eleketromagnetischer Strahlung isoliert. Röntgen-Monochromatoren sind geeignete Einkristalle (oft gebogen zur Präkollimation und Fokussierung), bei denen in einem geeigneten Winkel die Strahlung nach der Bragg-Bedingung reflektiert wird. Da die Röntgenstrahlen in den Kristall eindringen, wird die Strahlung nicht nur an der Kristalloberfläche reflektiert, sondern an sehr vielen Gitterebenen des Kristallgitters. Ein Strahl, der an der äußersten Gitterebene reflektiert wird, legt eine kürzere Strecke zurück als ein Strahl, der von einer Ebene innerhalb des Kristalls reflektiert wird. Diese Streckendifferenz wird Gangunterschied genannt. Durch diesen Gangunterschied kommt es zu einer Interferenz der Strahlen. Durch die hohe Anzahl an verschiedenen Gangunterschieden sowie durch die hohe Anzahl an reflektierenden Gitterebenen erfahren beinahe alle Wellenlängen eine destruktive Interferenz. Nur diejenige Wellenlänge, die in dem gegebenen Winkel die Bragg-Bedingung erfüllt, interferiert konstruktiv..

Szintillator-
kristalle

Einige unserer Kristallmaterialien werden als Szintillationsdetektoren sind auf der Szintillation basierende Messgeräte zur Bestimmung der Energie und der Intensität von ionisierender Strahlung. Die Szintillationsmessung ist eine der ältesten Messmethoden zum Nachweis von radioaktiver oder Röntgen-Strahlung. Im Kopf des Messgerätes befindet sich ein gegen äußeren Lichteinfall (und Feuchtigkeit; z.B. bei Verwendung von sehr hygroskopischem Natriumiodid) geschützter Szintillator, in dem durch die ionisierende Strahlung ein Lichtblitz ausgelöst wird. Dieser sehr schwache Lichtblitz setzt aus der Photokathode des dahinter angebrachten Photomultipliers Elektronen frei (Photoeffekt), deren Anzahl durch einen Stromimpuls messbar ist. Einsatzgebiete finden sich in der Nuklearmedizin (Positronen-Emissions-Tomographie: PET), Teilchenphysik, in Elektronenmikroskopen oder in Röntgenscannern in Sicherheitssystemen für ionisierende Strahlung angewendet; z. B. bieten wir fertig konfektionierte Detektorarrays für Scanner aus CsJ:Tl an, diese dienen u. a. der Gepäckkontrolle an Flughäfen.

BaF2 CaF2:Eu CsJ:Tl NaJ:Tl
Röntgen-Mono-
chromatoren

Röntgen-Monochromatoren Elektromagnetische Strahlung ist ohne Behandlung – bedingt durch ihre Genese – polychromatisch, also aus verschiedenen Wellenlängen zusammengesetzt (poly = viel). Bei der Verwendung eines Monochromators (griech.: mono = ein + chroma = Farbe) wird der unerwünschte Anteil der Strahlung absorbiert oder abgelenkt und eine bestimmte gewünschte Wellenlänge eleketromagnetischer Strahlung isoliert. Röntgen-Monochromatoren sind geeignete Einkristalle (oft gebogen zur Präkollimation und Fokussierung), bei denen in einem geeigneten Winkel die Strahlung nach der Bragg-Bedingung reflektiert wird. Da die Röntgenstrahlen in den Kristall eindringen, wird die Strahlung nicht nur an der Kristalloberfläche reflektiert, sondern an sehr vielen Gitterebenen des Kristallgitters. Ein Strahl, der an der äußersten Gitterebene reflektiert wird, legt eine kürzere Strecke zurück als ein Strahl, der von einer Ebene innerhalb des Kristalls reflektiert wird. Diese Streckendifferenz wird Gangunterschied genannt. Durch diesen Gangunterschied kommt es zu einer Interferenz der Strahlen. Durch die hohe Anzahl an verschiedenen Gangunterschieden sowie durch die hohe Anzahl an reflektierenden Gitterebenen erfahren beinahe alle Wellenlängen eine destruktive Interferenz. Nur diejenige Wellenlänge, die in dem gegebenen Winkel die Bragg-Bedingung erfüllt, interferiert konstruktiv. bekommen Sie bei uns individuell nach Ihren Spezifikationen gefertigt, z. B. aus Lithiumfluorid und auch aus anderen Kristallmaterialien.

LiF NaCl
KBr
Ionenselektive Elektroden sind Sensoren, die Konzentrationen von Ionen in wässrigen Lösung in einen Spannungspegel umwandeln, wobei sie eine hohe Selektivität für bestimmte Ionen aufweisen. Die Ionenselektivität wird in den meisten Fällen über eine Membran realisiert. Hierbei unterschiedet man zwischen den homogenen und den heterogenen Festkörpermembranen. Bei den homogenen Festkörpermembranen handelt es sich um Kristallscheiben (z.B. LaF3 zur Detektion von Fluorid-Ionen) oder um homogene Presslinge (z.B. AgCl zur Detektion von Chorid-Ionen oder Ag2S zur Detektion von Silber- oder Sulfid-Ionen). Neben den Festkörpermembranen gibt es auch flüssige Membranen (aus organischen Lösungsmitteln), Polymer-Gelmembranen und Glasmembranen.

LaF3:Eu

Cherenkovzähler oder Cerenkov-Detektor (nach Pavel A. Cherenkov geb. 1904 in Voronez) Die Lichtgeschwindigkeit in Vakuum (c = 300 000 km/s) ist die größtmöglich erreichbare Geschwindigkeit. Die Lichtgeschwindigkeit in einem Medium, z.B. Glas, ist kleiner (v = c/Brechungsindex). Es kann passieren, dass sehr schnelle Teilchen ein Medium mit einer Geschwindigkeit passieren, die langsamer ist als die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum aber schneller als die Lichtgeschwindigkeit in dem Medium. Dieses Teilchen wird einen Lichtkegel emittieren. (Dieser Prozess ist ähnlich dem Überschallknall von Flugzeugen, deren Geschwindigkeit größer ist als die Schallgeschwindigkeit.) Dieser Lichtkegel hat eine charakteristische winklige Apertur, die direkt abhängig ist von der Partikelgeschwindigkeit und dem Brechungsindex des Mediums. Im Allgemeinen besteht der Cherenkov-Zähler aus dem Radiator (dem Medium, in dem das Licht erzeugt wird, z. B. Gase, NaF oder Aerogele), Optiken zur Lichtbündelung und –Weiterleitung und Photodetektoren. Mit Hilfe solcher Detektoren können in der Kern-, Hochenergie- und Astroteilchen- Physik geladene Teilchen unterschieden und ihre Energie bestimmt werden.

NaF

Abscheidungs-
substrate

BaF2


NaCl KBr
UHV-Viewports sind optische Fenster, eingebaut in Flanschen (KF-oder CF-Flansch), die in UHV (Ultrahochvakuum)-Systemen integrierbar sind. Diese Bauteile sind spezifiziert bezüglich ihrer Leckrate und den Transmissionseigenschaften des Fensters und der maximalen Temperatur zum Ausheizen, um Beläge an der Innenseite des Fenster zu entfernen, ohne die Vakuumkammer öffnen zu müssen. MgF2 CaF2

 

Außerdem können Sie bei uns Spaltstücke für Epitaxie-Experimente beziehen.

Kristalline
Spaltstücke für
Epitaxie-
Experimente

Sämtliche spaltbare Materialien aus unserer Produktion können als nahezu atomar glatte Flächen für Epitaxie-Experimente benutzt werden. Hierzu bieten sich u. a. folgende Materialien an:

NaCl KCl KBr

 

Bild

Material

Informationen zu unseren Materialien können Sie unten direkt abrufen oder über die Transmissionskurve auswählen. Hier können Sie gezielt nach dem richtigen Material für Ihren Wellenbereich suchen. Bitte klicken Sie dafür auf den Button links.

An diesem Zeichen erkennen Sie Materialien aus hauseigener Züchtung.