Korth Kristalle GmbH

YAG (Yttrium Aluminium Garnet) (Y3Al2Al3O12)

Eigenschaften (Y3Al5O12)    
Durchlässigkeitsbereich (bei 50% der Gesamttransmission)  0,2 - 6,2 µm (Dicke 1/0,4 mm) 
Brechungsindex   1,829452 @633 nm 
Reflexionsverlust   7,9% @3µm  
Dichte   4,56 g/cm3  
Schmelzpunkt   1950°C  
Molgewicht   593,62  
Wärmeleitfähigkeit   13,1 W/(m·K)  
spezifische_Wärmekapazität   628 J/(kg·K)  
Wärmeausdehnung   7,5 · 10-6/K @300K)  
Härte (Knoop)   1350 (Prüfgewicht 200g)  
Elastizitätsmodul E   280 GPa  
Schubmodul   113 GPa  
Kompressionsmodul   180 GPa  
Bruchmodul   250 MPa  
Elastische Konstanten   C11 = 333; C12 = 111; C44 = 114 GPa  
Dielektrizitätskonstante   7,75 @298K  
Löslichkeit in Wasser   keine  
Kristallstruktur  Einkristall, synthetisch  
Materialform  kubisch 
Gitterkonstanten   a = 10,008 Å  
Anwendung   aktive Laserkristalle (Dotierungen: Nd, Tm, Ho, Er, Cr),Spektroskopie ist ein Sammelbegriff von Methoden, die das Energiespektrum einer Probe untersuchen, indem Strahlung nach ihrer Energie zerlegt wird. Zur visuellen Betrachtung optischer Spektren dienten Spektroskope, aufzeichnende Geräte heißen Spektrometer. Letztere arbeiten auch in anderen Bereichen des elektromagnetischen Spektrums sowie mit Teilchen wie Elektronen oder Ionen. Dabei kann die Anregung der Probe mit einer Strahlungsart erfolgen und dann eine andere Ausstrahlung der Probe untersucht werden. Die Untersuchung der Lichtemission bzw. -absorption von Molekülen und Atomen mit Hilfe von Gitter- und Prismenspektrometern sind die ältesten spektroskopischen Verfahren. Sie werden daher auch als klassische Spektroskopie bezeichnet. Bei der Molekülspektroskopie wird die Wechselwirkung von Molekülen mit elektromagnetischen Feldern untersucht. Dies ermöglicht sowohl die Charakterisierung molekularer Eigenschaften wie Bindungslängen und -stärken, als auch die Identifizierung der atomaren Bestandteile. Die beobachteten Molekülspektren unterscheiden sich von den Atomspektren durch sehr viel mehr, meist überlappende Linien („Banden“). Ursache dafür ist, dass die Moleküle nicht nur durch Elektronenübergänge, sondern auch bei Schwingungen der Atome gegeneinander und Rotationen des Moleküls um eine seiner Achsen Energie absorbieren bzw. emittieren können., Vakuumfenster, IR-Optiken  
Orientierung Unter Kristallorientierung versteht man die Angabe, wie eine seiner Oberflächen bezüglich seiner inneren Struktur orientiert ist, ob also seine Außenfläche parallel zu einer der (beispielsweise) Würfelflächen seiner Elementarzelle liegt oder sogar der ganze Kristall als solcher so orientiert ist. Die Angabe wird üblicherweise mit Millerschen Indizes ausgedrückt, man spricht beispielsweise von (111)- oder (110)-Ebenen (und Ausrichtungen parallel oder senkrecht dazu). Die Angabe einer Orientierung ist nur für einen Einkristall sinnvoll. Es muss sich also nicht nur um einen Festkörper, sondern auch noch um einen durchgehend einheitlich orientierten Körper handeln. Anwendungen finden orientierte Bauteile aus Kristallen zum Beispiel bei Schwingquartzen, in der Halbleitertechnik und in der Grundlagenphysik. Oberflächen mit speziellen Orientierungen kann man entweder durch Spalten bestimmter Kristalle (siehe Materialeigenschaften) oder gerichtetem Zuschneiden erhalten.   111, 100  
Poissonzahl  0,24 
Bemerkung  nicht doppelbrechend, daher oft geeigneter Ersatz für Saphir in optischen Systemen und als robustes Fenstermaterial 

Transmissionsspektrum

Yag

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Bild

Material

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