Korth Kristalle GmbH

KRS-6 (Tl(Br-Cl))

Eigenschaften (KRS-6)    
Durchlässigkeitsbereich (bei 50% der Gesamttransmission)  0,49 - 30 µm (Dicke 1,65 mm) 
Brechungsindex  2,19668 @633 nm 
Reflexionsverlust  13,7% @ 10 µm  
Reststrahlenwellenlänge  155 µm (max. Reflexion) 
Dichte  7,18 g/cm3  
Schmelzpunkt  423,5°C  
Molgewicht  33% TlBr, 67% TlCl 
Wärmeleitfähigkeit  0,71 W/(m·K) @323K 
spez. Wärmekapazität  201 J/kg·K @20°C 
Wärmeausdehnung  50 · 10-6 /K @293...373K  
Härte (Knoop)  38,5 lt]100> Prüflast 500 g  
Elastizitätsmodul E  20,68 GPa  
Schubmodul G  8,478 GPa  
Kompressionsmodul K  22,81 GPa 
Bruchmodul  21 MPa 
Elastische Konstanten  C11 = 39,6; C12 = 15; C44 = 7,28 GPa  
Dielektrizitätskonstante  31,8 @25°C; f = 100 Hz...105 Hz  
Löslichkeit in Wasser  0,32g / 100g @20°C  
Kristallstruktur  einkristallin, synthetic 
Materialform  kubisch, CsCl-Struktur, , a= 3,9 Å  
Spaltflächen  keine Spaltbarkeit  
Poissonzahl  0,33 
Anwendung  IR-Fenster sind optische Bauteile in Geräten oder Apparaten, die für Licht bestimmter Wellenlängenbereiche durchlässig sind. Sie können die unterschiedlichsten Geometrien und je nach Anwendungsbereich eine Vielzahl besonderer Spezifikationen (z.B. Parallelität, Oberflächengüte, Dimensionstoleranzen) haben. und Linsen sind optische Bauteile mit zwei lichtbrechenden Flächen, von denen mindestens eine Fläche konvex oder konkav gewölbt ist. Die wichtigste Eigenschaft einer Linse oder eines Linsensystems ist die optische Abbildung. Die wesentlichste Größe einer Linse ist die Brennweite, d.h. der Abstand von Brennpunkt bzw. Brennebene zur Linse. Bei den einfachsten Linsen sind die beiden optisch aktiven Flächen sphärisch. Das heißt, sie sind Oberflächenausschnitte einer Kugel. Daher kann man diesen Flächen Krümmungsradien zuordnen. Man unterscheidet Sammellinsen (zwei konvexe Flächen oder mit einer konvexen und einer ebenen Fläche; ein Bündel parallel zur optischen Achse verlaufender einfallender Lichtstrahlen wird idealerweise in einem Punkt, dem Fokus oder Brennpunkt, gesammelt) und Zerstreuungslinsen (mit zwei konkaven Flächen oder mit einer konkaven und einer ebenen Fläche; ein Bündel von einfallenden Parallelstrahlen läuft scheinbar von einem Punkt auf der Einfallseite des Lichts auseinander).; ATR-Kristalle verwendet man in der ATR-Spektroskopie (von engl. attenuated total reflection, dt. abgeschwächte Totalreflexion). Das ist eine infrarot-spektroskopische Methode für die Oberflächenuntersuchung von undurchsichtigen Stoffen wie z.B. Lackschichten oder Polymerfolien und auch flüssigen Proben wie z. B. Lösungsmittelmischungen. Das Verfahren wurde erstmals von Harrick 1960 und Fahrenfort 1961 vorgestellt. Dabei wird die Intensität des reflektierten Lichtes gemessen. Dies lässt Rückschlüsse über das absorbierende Medium zu. Kernstück dieser Methode ist ein Lichtwellenleiter, in dem Strahlung in Totalreflexion geführt wird, ein sogenanntes Reflexionselement (engl.: internal reflection element, IRE). Dieser Lichtwellenleiter ist für gewöhnlich ein spezieller ATR-Kristall, in dem Mehrfachreflexionen möglich sind. 
Bemerkungen  Achtung: Thalliumsalze sind giftig. KRS-6 ist löslich in Methanol, Komplexbildnern und starken Basen. Max. Anwendungstemperatur: 200°C, leicht deformierbar (kaltfließend). Wird seltener als KRS-5 verwendet.

Transmissionsspektrum

KRS-6 2MM HOMEPAGE.JPG

Sicherheitsdatenblatt

SDB TlX 12 DE SDB_TlX_12_DE.pdf (118,2 KiB)

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Material

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