Korth Kristalle GmbH

Cäsiumjodid (CsJ)

Eigenschaften (CsJ)   
Durchlässigkeitsbereich (bei 50% der Gesamttransmission)  0,25 - 55 µm (Dicke 2 / 1 mm) 
Brechungsindex  1,780557 @633 nm  
Reflexionsverlust  7,28% @10 µm  
Reststrahlenwellenlänge  145,8 µm, 118 µm  
Dichte  4,5 g/cm3 
Schmelzpunkt  627°C  
Molgewicht  259,83 
Wärmeleitfähigkeit  1,1 W/(m·K) @298K  
spez. Wärmekapazität  201 J/(kg·K) @20°C  
Wärmeausdehnung  50 · 10-6/K (@298...323K)  
Härte (Knoop)  20 
Elastizitätsmodul E  5,3 GPa 
Schubmodul G  7,3 GPa 
Kompressionsmodul K  12,67 GPa 
Bruchmodul  5,6 MPa 
Elastische Konstanten  C11 = 24,5; C12 = 6,6; C44 = 6,31 GPa 
Dielektrizitätskonstante  5,65 @298K, f = 1 MHz  
Löslichkeit in Wasser  84,8g /100g@25°C  
Kristallstruktur  Einkristall, synthetisch  
Materialform  kubisch, CsCl-Struktur, a= 4,566 Å  
Spaltflächen  keine Spaltbarkeit  
Poissonzahl  0,26 
Anwendung   undotiertes CsJ für IR-Spektroskopie ist ein Sammelbegriff von Methoden, die das Energiespektrum einer Probe untersuchen, indem Strahlung nach ihrer Energie zerlegt wird. Zur visuellen Betrachtung optischer Spektren dienten Spektroskope, aufzeichnende Geräte heißen Spektrometer. Letztere arbeiten auch in anderen Bereichen des elektromagnetischen Spektrums sowie mit Teilchen wie Elektronen oder Ionen. Dabei kann die Anregung der Probe mit einer Strahlungsart erfolgen und dann eine andere Ausstrahlung der Probe untersucht werden. Die Untersuchung der Lichtemission bzw. -absorption von Molekülen und Atomen mit Hilfe von Gitter- und Prismenspektrometern sind die ältesten spektroskopischen Verfahren. Sie werden daher auch als klassische Spektroskopie bezeichnet. Bei der Molekülspektroskopie wird die Wechselwirkung von Molekülen mit elektromagnetischen Feldern untersucht. Dies ermöglicht sowohl die Charakterisierung molekularer Eigenschaften wie Bindungslängen und -stärken, als auch die Identifizierung der atomaren Bestandteile. Die beobachteten Molekülspektren unterscheiden sich von den Atomspektren durch sehr viel mehr, meist überlappende Linien („Banden“). Ursache dafür ist, dass die Moleküle nicht nur durch Elektronenübergänge, sondern auch bei Schwingungen der Atome gegeneinander und Rotationen des Moleküls um eine seiner Achsen Energie absorbieren bzw. emittieren können., Cs:Tl und CsJ:Na als Szintillatormaterial 
Bemerkungen   Material ist sehr weich, schwierig zu polieren und empfindlich gegenüber Luftfeuchte. Löslich in niederen Alkoholen (Ethanol, Methanol, Aceton...), max. Anwendungstemperatur: 200°C 

Transmissionsspektrum

CSI 2MM HOMEPAGE.JPG

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Material

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